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Der Traum vom Erfolg


Die Idee:

Ich halte meine finanziellen Verhaltensweisen fest, damit jeder nachvollziehen kann, wie ich von wenig Geld zu viel Geld gekommen bin. Derzeit verdiene ich nicht wirklich viel, aber genug, um gut zu leben und ein wenig zu sparen. Enstanden ist diese Idee aus einer sehr anregenden Unterhaltung mit Sascha Ballach, der mir meine finanziellen Verhaltensweisen vor Augen geführt hat. Wenn ihr mehr über ihn und sein Leben erfahren möchtet, dann schaut doch einfach bei www.immermehrleben.de vorbei.

Ich habe mich in der Vergangenheit schon mit dem Thema finanzielle Freiheit und dem richtigen Umgang mit Geld auseinandergesetzt. Es gibt dazu unzählige Literatur und auch diverse Pages im Netz. Worauf ich bei meiner Recherche aber nicht gestoßen bin, ist eine Quelle, in der jemand seine konkrete Vermögensentwicklung dargestellt hat. Alles, was ich bisher gelesen habe spielte sich nur in der Theorie ab. Diese Lücke möchte ich mit dieser Seite schließen, so dass jeder sehen kann, wie man denn konkret die finaziellen Ziele erreicht, die man sich setzt. Meine ersten Schritte für mehr Reichtum habe ich bereits unternommen. Aber lest selbst in meinen weiteren Einträgen:

(Bei Fragen oder Anregungen schreib einfach eine Mail an feedback@dertraumvomerfolg.de)



10.04.2011 (9. Eintrag) - Was ich noch tue außer sparen

Beginnen werde ich mit einer schlechten Nachricht. Ich habe mein letztes Zwischenziel wieder nicht erreicht. Ich wollte bis zum 01.04. eine Summe von 3.000 € angespart haben. Das habe ich leider nicht geschafft. Es waren nur ca. 2.500 €. Das ist jetzt schon das zweite Mal, dass ich meine finanziellen Ziele verfehle. Aus diesem Grund, werde ich diese angleichen und neu definieren. Ich muss sagen, die hohe Motivation in Bezug auf die hoch gesetzten Ziele hat sich verflüchtigt, bzw. an anderer Stelle manifestiert. Aber dazu später mehr. Fakt ist, dass mir meine derzeitige Arbeit keinen Spaß macht, und mein Ehrgeiz sehr gebremst ist. Das hat meinem Gefühl nach mehrere Gründe. Zum Einen sehe ich die Ziele, die ich mir gesteckt habe, als nicht erreichbar an. Hier würde jetzt eine heitere Diskussion mit Sascha entstehen, denn dieser ist davon überzeugt, dass Ziele gerade übermäßig groß sein müssen, da man dann immer noch mehr erreicht, als mit zu kleinen Zielen. Nachdem ich diese Technik nun aber ein paar Wochen ausprobiert habe, und merke, wie sie mich, statt weiterhin zu motivieren, demotiviert, gehe ich wieder zur klassischen Zielsetzung zurück. Das Ergebnis davon werde ich im nächsten Post veröffentlichen.
Ein weiterer Grund, weshalb ich gerade keinen großen Spaß an der Arbeit habe, ist eigentlich ein positiver. Ich entdecke immer mehr meine Leidenschaft und verbringe meine gesamte freie Zeit mit Dingen, die mich wirklich interessieren und  mit denen ich mal Geld verdienen möchte. Was das jetzt im Einzelnen ist, darauf werde ich noch nicht zu Sprechen kommen. Es entwickelt sich gerade erst...
Was daran aber enorm wichtig ist, ist meine Entwicklung der letzten Monate, die ich versuche hier darzustellen. Angefangen mit dem Gespräch mit Sascha, der Entwicklung dieser Seite, zahlreichen guten Gesprächen, Ideen, Nachforschungen und dem Konsum der richtigen Lektüre, konzentriert sich mein gesamtes Leben, Schritt für Schritt, immer deutlicher auf den Weg, der sich für mich richtig anfühlt. Was hat das jetzt mit Thema dieser Seite zu tun? Eine Menge! Den Beruf, den ich derzeit ausübe, werde ich noch ein paar Monate machen, alleine um Geld zu sparen, das ich für meine zukünftigen Herausforderungen brauche. Nebenbei habe ich mir bespielsweise vor einigen Wochen einen Vortrag angeschaut, über den ich zufälligerweise gestolpert bin, der das Thema Unternhemensgründung für Jedermann beinhaltete. Es war ein spannender und inspirierender Vortrag von Prof. Faltin, dessen Konzepte ich nur jedem ans Herz legen kann. Weiterhin entwickle ich derzeit eigene Konzepte, um mich in absehbarer Zeit selbständig zu machen. Derzeit lerne ich in autodidaktischer Tradition wie ich mir selbst eine halbwegs professionelle Homepage zusammenstellen kann. Außerdem treffe ich regelmäßig Menschen, die so denken wie ich. Menschen, die in etwa mein Alter haben und sich entweder in jüngerer Vergangenheit selbständig gemacht haben, oder gerade dabei sind diesen Schritt zu gehen. Oder ich habe zwei Leute kennen gelernt, die jeweils ein Buch veröffentlicht haben. Auch hier kann ich viel abschauen und lernen. Oder ich treffe mich nächste Woche auf meine Initiave hin mit einem Menschen auf einen Kaffee, der in der Branche tätig ist, in der ich so schnell wie möglich Fuß fassen möchte. Ich denke, worauf ich hinaus möchte, ist klar. Ich unternehme fast täglich kleine Schritte, die mich dorthin führen sollen, wo ich hin will. Das soll dann nicht nur Auswirkungen auf meinen emotionalen Zustand, sprich ein glückliches Leben, haben, sondern mir auch die gewünschte finanzielle Unabhängigkeit bringen, die ich anstrebe.
Ich hoffe ich kann dich mit meinen Worten inspirieren, und dir vielleicht dabei behilflich sein, den richtigen Weg im Leben einzuschlagen. Bis zum mächsten Mal.




26.03.2011 (8. Eintrag) - Es geht aufwärts, langsam aber stetig

Ich merke, wie die Dinge sich ändern. In kleinen, manchmal kaum merkbaren Schritten, aber dadurch, dass ich mein Verhalten beobachte und niederschreibe, merke ich, was sich im Laufe der Zeit alles ändert.
Ich kann heute mit etwas positivem beginnen. Ich habe mein Budget eingehalten. Ich hatte am letzten Tag sogar noch 4,65 € übrig. Ich muss dazu sagen, es gab einige günstige Umstände (z. B. hatte der Monat nur 28 Tage, also mehr Geld pro Tag für mich), aber das ist trivial. Denn nur eins zählt: Das Ziel ist erreicht. Und ich bin stolz darauf.
Wo ich gerade beim Budget bin. Es wird sich etwas ändern. Nein, es hat sich bereits geändert, ich habe mein Budget gekürzt. Von 600 € auf 500 €.  Das ist doch mal eine Belohnung. Nein, Spaß beiseite, die Kürzung folgt darauf, dass ich mit dem Rauchen aufgehört habe. Und als sehr starker Raucher, wog dieser Posten dementsprechend schwer in meinen monatlichen Ausgaben. Aber die im Budget gekürzten 100 € verteilen sich jetzt dementsprechend auf meine drei Sparkonten, so dass sich mein minimales Spargeld pro Konto nun auf 110 € pro Konto und Monat erhöht.
Den ganzen postiven Nachrichten muss ich noch eine negative anschließen.: Ich habe gegen eine wichtige Regel verstoßen. Glücklicherweise nicht eindeutig und ich muss sehen, ob sich dieser Umstand zukünftig in weiteren Fehltritten manifestiert, oder ob es die berühmte Ausnahme von der Regel war. Aber das bleibt abzuwarten, zunächst einmal der Tathergang: Mitte des Monats hatte ich auf meinem Gönnerkonto einen Betrag von 460 €. Nun habe ich ja zu Beginn meines Blogs beschrieben, wozu ich das Gönnerkonto verwende. Nämlich vor allem für Reisen und Seminare. Und genau das steht jetzt an. Ich habe mich für zwei Seminare und eine Reise angemeldet, die insgesamt 755 € kosten. Warum ich das getan habe, obwohl 295 € auf dem entsprechenden Konto fehlten? Dafür gibt es einen guten Grund. Bevor ich auf die Argumentation eingehe,, nochmals mein deutlicher Warnhinweis: Gib niemals Geld aus, das du nicht hast! Das ist nämlich, gerade für Leute, die nie gelernt haben mit Geld umzugehen, der typische Schritt in die Schuldenfalle. Und die in den letzten Jahrzehnten aufgekommene und sich auf immer unwichtigere Dinge des Lebens übergreifende Seuche von Ratenzahlung und Nullprozentfinanzierung führt die Leute genau dort hin. Erst haben, dann kaufen. So einfach ist das.
Nun gut, zurück zu meinem Fall. Also, die Termine für Seminare und Urlaub sind im Mai und Juni. Und es gab in keinem der Fälle die Möglichkeit, den Termin zu verschieben. Mit den Buchungen abzuwarten war auch keine Option, da abzusehen war, dass bald keine Plätze mehr frei sein würden. Ein Argument für meine getroffene Entscheidung, mich, trotz mangelndem Guthaben, anzumelden ist, dass durch meinem Job eine Provisionszahlung in vierstelliger Höhe im Laufe der nächsten zwei Monate mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist. Natürlich ist das noch nicht sicher, aber selbst wenn es nicht zu dieser Zahlung kommen sollte, habe ich die fehlenden 295 € bis zum 25. Mai wieder auf entsprechendem Konto gut geschrieben. Denn ich erhalte ja monatlich 110 € pro Konto. Und ich werde sebstverständlich das Konto auch nicht mehr anrühren, bis das ensprechende Geld wieder vollständig eingezahlt ist. Außerdem bestand keine andere Möglichkeit der Buchung, da diese Veranstaltungen nur jetzt stattfinden. Für Dinge, die ich hätte aufschieben können (irgendwas Materielles kaufen), hätte ich das Geld nicht vorgestreckt!
Genug der Worte, ich denke du hast verstanden, worum es geht. Abschließend noch mein aktueller Kontostand:


Konto 1: Budgetkonto    435,45 € (das entspicht 15,01 € pro Tag)

Konto 2: Back-up - Konto    -184,48 €

Konto 3: Investitionskonto    570 €

Konto 4: Gönnerkonto    570 €




01.03.2011 (7. Eintrag) - Zwischenstand und neue Ziele

Zunächst die schlechten Nachrichten:

1. Ich habe mein Budegt letzten Monat nicht eingehalten. Ich habe 12 € zuviel ausgegeben. Das klingt jetzt nicht sonderlich viel, aber darum geht es nicht. Es geht um die Einstellung. Denn, und das kennst du sicherlich auch nur zu gut, wenn nur einmal die Ausnahme in Kraft tritt, ist man leicht dazu geneigt, sein gesamtes Vorhaben wieder aufzugeben. Das ist oft ein schleichender Prozess, so dass man seine Regeln beim nächsten Mal auch etwas lockerer sieht und danach noch lockerer und irgendwann dann völlig aufgibt.
Ich habe zwar nicht das Gefühl, dass das jetzt in diesem Fall passiert, aber ich werde trotzdem auf der Hut sein. Zwei kleine Strafen gab es auch. Zum Einen wurden diese 12 € natürlich vom Budget diesen Monats abgezogen. Und zum Anderen habe ich keine Punkte auf meiner tollen App, mit der ich meine Ziele und Gewohnheiten verfolgen, bewerten und überprüfen kann, bekommen. Das mag nicht schlimm klingen, aber glaube mir, wenn du mit dem Programm vertraut wärest, wüßtest du, dass es mich ärgert. Ich gelobe Besserung. Aber dazu gleich mehr.

2. Ich habe mein erstes großes Ziel nicht erreicht. Ich wollte heute 1.000 € auf meinem Budget- und Gönnerkonto zusammen haben. Es sind leider nur 900 € geworden. Auch das ärgert mich und ich arbeite daran, meine Ziele erfolgreicher zu erreichen. Gescheitert ist mein Ziel daran, dass ich es, trotz größerer Mühen als zuvor, immer noch nicht geschafft habe, Provision zu kassieren. Die gute Nachricht, ich bin auf gutem Weg dahin.

Und so komme ich auch zu den nächsten Punkten. Mein normaler "Sparplan" (ca. 250 € von meinem regulären Einkommen zurückzulegen) ist schonmal aufgegangen. Mein Kontostand ist wie folgt:

Konto 1: Budgetkonto    440,98 € (Das bedeutet, ich habe noch 19,17 € pro Tag für diesen Monat)

Konto 2: Back-up - Konto    460 €

Konto 3: Investitionskonto    460 €

Konto 4: Gönnerkonto    460 €

Damit bin ich zufrieden, aber nicht überglücklich, wodurch mein Ehrgeiz angetrieben wird, in Zukunft mehr zu verdienen.

Und so komme ich auch zu meinem letzten Punkt. Nach einem wieder mal sehr anregenden Gespräch mit Sascha, habe ich beschlossen, meine finanziellen Ziele für dieses Jahr zu erweitern.. Ich weiß, dass diese wirklich ehrgeizig sind, aber ich habe den festen Willen sie auch zu erreichen.:

Finanzielle Ziele 2011 (Die Geldsumme bezieht sich auf alle Konten zusammen):

01.04.2011    3.000 €

01.06.2011    5.000 €

31.12.2011    15.000 €

Ich weiß, dass es schwer ist, aber andererseits auch, das es machbar ist. Und bei diesen Kontoständen ist Urlaub sogar noch mit eingeplant, sprich Geld für Urlaub und Seminare habe ich schon rausgerechnet (und das wird auch nicht ganz wenig).

Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht und freue mich nach wie vor auf meinen zukünftigen Reichtum.



25.01.2011 (6. Eintrag) - Die Schwierigkeiten auf dem Weg


Zunächst: Ich habe es geschafft! Ich hatte gestern Abend noch genau 0,54 € von meinem Budget übrig. Ich habe es eingehalten. Zeitweise war es schwer, aber ich habe es geschafft. Ich bin meinen Zielen ein Schritt näher gekommen. Heute starte ich wieder bei 600 €. Doch diesmal bin ich um die Erfahrungen, die ich im Vormonat gemacht habe, reicher.
Folgende Fehler habe ich gemacht: Ich habe zu Beginn zu viel ausgegeben, ohne es wirklich zu bemerken. Naja, bemerkt habe ich es schon, nur habe ich es mir schön geredet. Zum Beispiel habe ich viel Geld im Supermarkt gelassen und mich damit beruhigt, dass ich ja für mehrere Tage einkaufe. Oder getankt mit der selben Begründung. Im Prinzip ist da ja auch etwas Wahres dran, trotzdem muss ich nun aufpassen, wie viel ich wirklich ausgebe, und wie viel ich davon quasi von anderen Tagen abziehen kann (d. h. wenn ich viel im Supermarkt kaufe, sollte ich am Folgetag / den Folgetagen umso weniger Geld für Essen ausgeben). Eine weitere Erfahrung aus der ich gelernt habe: Am Wochenende gebe ich prinzipiell mehr als 20 € pro Tag aus. Das ist ja auch in Ordnung, nur werde ich ab jetzt darauf achten, dass ich das Geld vorher einspare und nicht hinterher. Ich muss zugeben, es waren zwischenzeitlich schon Tage dabei, an denen ich verzichten musste, weil das Geld knapp wurde. Das lässt sich vermeiden, indem ich besser einteile. Mal schauen, was der neue Monat bringt.

Nun aber zum eigentlichen Thema. Die Schwierigkeiten auf dem Weg. Ich habe sie bisher nicht oder nur teilweise erwähnt, da sie mir nicht wichtig erschienen, bin aber zu dem Schluss gekommen, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Die Idee dieser Seite ist ja schließlich zu beschreiben, wie ich an Geld komme. Und dazu gehören eben auch die kleinen Schwierigkeiten, die einen aus dem Konzept bringen können.
Wie du ja in meinem letzten Beitrag lesen konntest, ist der Sparbetrag, mit dem ich Mitte des Monats gerechnet hatte zum Monatsende etwas geschrumpft. Das liegt daran, dass ich durch meinen Umzug und die damit verbundenen neuen Zahlungen (Internetanbieter Anschlusspauschale plus Regelbeitrag, Stromanbieter etc.) aus meinem Konzept geraten bin und eine Rechnung übersehen habe. In diesem Fall ist das nicht allzu schlimm, doch wird auch dies mir eine Lehre sein und ich werde in Zukunft, bevor ich mein Geld meinen Sparkonten zuordne genau überlegen, ob denn alle Kosten gedeckt sind. Nach wie vor sind noch nicht alle Rechnungen eingetroffen, deswegen behalte ich ein Teil des Geldes zurück, um diese bezahlen zu können.
Ein weiteres kleines aber nicht vernachlässigbares Hindernis war die Eröffnung meiner Konten. Ich hatte Ende Dezember zwei Tagesgeldkonten bei der Bank of Scotland beantragt. Als ich einige Zeit später immer noch keine Bestätigung erhalten hatte, musste ich nachtelefonieren. Dort wurde ich noch um ein wenig Geduld gebeten, da offensichtlich derzeit ein großer Andrang herrschte. Nun gut, ich glaube so am 11.01. war mein Konto dann freigeschaltet und wenige Tage später meine ersten 300 € einbezahlt. Doch von dem zweiten Konto hatte ich bis dato noch keine Rückmeldung erhalten. Also rief ich wieder an, um zu erfahren, dass man bei der Bank of Scotland nur ein Tagesgeldkonto pro Person eröffnen kann. Also schaute ich mich um und eröffnete ein neues Konto bei der ING-Diba. Daraufhin wurden mir die Anmeldeformulare zugesand, ich musste zur Deutschen Post, um mittels Postident-Verfahren meine Person verifizieren zu lassen, 300 € wurden bereits von meinem Girokonto abgebucht und ich warte immer noch auf  die Freischaltung. Sprich, derzeit habe ich noch kein Zugriff auf dieses Konto.
Was ich damit verdeutlichen will: Dass gerne auch Kleinigkeiten auf dem Weg liegen, die beiseite geräumt werden müssen, die Zeit und Energie kosten. Ich habe jetzt für die Eröffnung zweier Konten einen Monat gebraucht und es lag nicht in meiner Hand. Aber davon darf man sich nicht abhalten lassen, das sind alles nötige Schritte, um seinen Zielen näher zukommen.

Was meine konkreten Finanzen angeht, da muss ich noch abwarten, bis alle Kosten abgezogen sind. Das wird vorraussichtich Anfang Februar passieren, und dann werde ich wieder über meine aktuellen Ersparnisse berichten. Bis dahin, viel Erfolg bei der Adaption.



20.01.2011 (5. Eintrag) - Zwischenstand

Noch vier Tage. Dann gibt es mein nächstes Gehalt. Mein Budget beträgt noch 66,24 €. Das sind 16,56 € pro Tag (zwischenzeitlich war ich schon bei unter 15 € pro Tag!). Ich bin jetzt schon stolz drauf, dass ich es schaffen werde mein Budget einzuhalten.
Leider gibt es auch eine schlechte Nachricht. Da ich letzten Monat umgezogen bin, sind noch Kosten entstanden, die ich vergessen hatte zu berücksichtigen. Es wird darauf hinauslaufen, dass die Beträge auf meinen Sparkonten etwas geringer ausfallen, als ich in meinem 4. Eintrag geschrieben habe. Genaueres gibt es aber erst nächste Woche, da ich immer noch auf eine Rechnung warte.
Insgesamt ist das aber halb so wild, da ich es jetzt schon geschafft habe in einem Monat mehr zu sparen, als in einem ganzen Jahr zuvor. Bei der Arbeit ist die Motivation auch nach vor groß, obwohl noch keine Provision in Sicht ist, sind eindeutige Besserungen eingetreten. Aber das schaffe ich auch noch. Es geht stetig bergauf. Mein erstes Ziel, 1.000 € am 01.03.2011 auf meinem Gönnerkonto zu haben rückt immer näher. Ich weiß, dass es eng wird es zu erreichen, aber umso härter arbeite ich daran. Ziele motivieren wirklich ungemein. Meine gesamte Einstellung bezüglich Geld und Arbeit hat sich sehr positiv gewandelt. Ich bin schon sehr gespannt auf die Erfüllung meiner Ziele.



08.01.2011 (4. Eintrag) - Meine Verdienstmöglichkeiten

Was ich derzeit verdiene habe ich ja bereits grob skizziert. Wie gesagt kann ich nicht auf den genauen Betrag eingehen. Was ich auch schon erwähnt habe, ist, dass ich neben meinem Festgehalt noch Provision erhalte. Ich kann soviel sagen: Ich arbeite im Verkauf. Ich handel mit Immobilien. Provision erhalte ich bei einem erfolgreichen Abschluss, wobei ich nicht für den direkten Immobilienverkauf verantwortlich bin. Wie das jetzt genau ausgestaltet ist, ist hier nicht wichtig. Wichtig ist, dass ich die Möglichkeit habe durch gute Arbeit mehr zu verdienen.

Ich habe gerade mein gesamtes Geld nochmals gezählt. Durch einen Zufall ist mir diesen Monat ein kleiner Teil meiner Fixkosten weggefallen, so dass ich noch mehr Geld habe, als ich dachte. Im Moment habe ich 1.319,10 € zur freien Verfügung. 304,66 € sind davon noch für mein Budget übrig (es sind noch 17 Tage bis zum nächsten Gehalt, also habe ich noch ca. 17,90 € pro Tag zur Verfügung). Folglich bleiben 1.319,10 € abzgl. 304,66 €, also 1.014,44 € für meine drei anderen Konten übrig. Das bedeutet, dass ich derzeit auf meinem Investitionskonto, meinem Gönnerkonto und meinem Back-up - Konto jeweils 338,14 € angespart habe.

Und hier komme ich zu meiner Herausforderung. Wie ich in meinem zweiten Eintrag geschrieben habe, möchte ich bis zum 01.03.2011 1.000 € auf meinem Gönnerkonto haben, da ich mir zu diesem Zeitpunkt etwas spezielles leisten möchte. Das kann ich nur erreichen, wenn ich besser arbeite, damit ich Provision verdiene. Und an dieser Stelle stoße ich wieder auf einen positiven Aspekt dieses Systems. Da ich weiß, was ich erreichen möchte, bin ich bei der Arbeit viel motivierter. Ich gehe nicht einfach nur zur Arbeit und mache meinen Job (wie es zeitweise der Fall war), sondern seit einer Woche bin ich viel konzentrierter, zielstrebiger, arbeite härter, stelle mich neuen Herausforderungen (denen ich zuvor schon aus dem Weg gegangen bin), entwickel selbst neue Techniken, um besser zu werden, bin ausgeschlafener (wie ironisch, denn ich habe letzte Woche relativ wenig geschlafen) und motiviere vor allem auch meine Kollegen. Dadurch, dass ich diese 1.000 € unbedingt haben möchte, bin ich auch selbstbewußter geworden. Das merke ich im Umgang mit meinen Kollegen. Ich werde mehr respektiert, habe mehr Energie, die ich nutzen kann und vor allem eins: Die Arbeit macht mir richtig Spaß!

Weiterhin freue ich mich total auf die Zukunft. Ich freue mich darauf mehr Geld auf meinen Konten zu haben, das Geld ständig wachsen zu sehen und mir nebenbei auch noch die Dinge leisten zu können, die mir wirklich wichtig sind.
Ich meine, wie wäre es, wenn ich so weiter gemacht hätte, wie in den vergangenen Jahren? Ich hätte kein festes Budget, und keine Kontenaufteilung, sondern hätte ständig den Gedanken zu sparen, ohne es wiklich in die Tat umzusetzen. Ich würde zwar "aufs Geld achten", aber nicht bewußt. Ich würde mein Ausgabeverhalten nicht ändern, und würde jeden Monat zu viel Geld ausgeben und weniger auf die Seite legen. Und könnte mir folglich nicht die Dinge leisten, die ich wirklich gerne hätte. Ich würde mit dem Gedankengut herumlaufen: "Wenn ich erst mal mehr verdiene, dann... ." Ich würde mir selbst etwas vormachen und würde warten, warten bis ich endlich genug Geld hätte, um mir etwas gönnen zu können. Und dann wäre das Geld auch schon wieder weg und es wäre nichts übrig, um zu investieren und mehr aus meinem Geld zu machen.

Ich denke du hast verstanden, worum es geht und ich hoffe, ich kann dir durch meine Worte zu mehr Reichtum verhelfen. Ich bin zwar selbst erst am Anfang, doch merke ich jetzt schon wie das Konzept aufgeht.



05.01.2011 (3. Eintrag) - Warum das monatliche Budget so wichtig ist

Ich weiß nicht, wie es bei Dir ist, aber ich habe in der Vergangenheit gerne mein gesamtes Geld ausgegeben. Zwar nicht mehr, als ich hatte, aber ich habe es immer geschafft meinen Kontostand auf Null zu bringen. Glücklicherweise hatte ich immer viel finanzielle Unterstützung, doch die Kehrseite war, dass ich nie gelernt habe mit Geld richtig umzugehen. Aber das ändert sich ja gerade.

Wie ich in meinem ersten Beitrag erwähnte, habe ich mir selbst ein Budget von 600 € pro Monat auferlegt, welches für den normalen Lebensalltag zu gebrauchen ist. Und ich glaube es ist schon sehr lange her seit ich das letzte Mal mit 600 € ausgekommen bin. Das bekomme ich jetzt zu spüren. Mein rechnerischer Monat startet immer am 25ten, da ich an diesem Tag mein Gehalt bekomme. Das bedeutet, dass der Monat Januar für mich noch 19 Tage hat. Wenn ich jeden Monat mit 30 Tagen ansetze, und mit meinem festgelegten Budget rechne, habe ich pro Tag 20 € zur Verfügung. Das bedeutet, das ich noch 19 Tage x 20 €, also 380 € von meinem Geld übrig haben müsste. Da ich die letzte Woche aber zu viel ausgegeben habe, habe ich nur noch 330,66 € übrig. Das sind dann 17,40 € pro Tag.
Und hier komme ich zum positiven Aspekt meines Systems. Früher (ohne festes Budget) hätte ich mich zwar geärgert, aber nicht wirklich viel dagegen unternommen. Ich hätte weiter unnötig Geld ausgegeben, und zwar nicht für große Einkäufe, sondern es sind die kleinen Dinge, die mir summiert an das Bankkonto gingen. Ein Kaffee auf der Straße hier, ein Getränk an der Tankstelle dort. Ich denke du weißt, wovon ich spreche. Und genau diese Kleinigkeiten sind es, auf die ich nun vezichte. Und wenn ich auf mein Budget schaue und merke, dass da nicht genug übrig ist, dann esse ich eben heute günstiger und verzichte. Das Ganze hat einen riesigen Vorteil. Ich lerne Sachen zu schätzen, die bisher normal waren und gönne mir nun Dinge, die ich mir früher gekauft hätte, ohne auch nur einen Augenblick daran zu verschwenden, wie meine finanzielle Zukunft aussehen wird. Jetzt ist das Gegenteil der Fall, ich verzichte und freue mich auf meine finanzielle Zukunft, da ich weiß, dass ich sie im Griff haben werde, wenn ich jetzt schon diese Denkweise habe. Ich vertraue mir selbst.

Die 17,40 € pro Tag, die ich für die nächsten 19 Tage noch habe, werde ich auch nicht täglich ausreizen. Ich weiß, dass ich mir beispielsweise am Wochenende etwas gönnen werde. Um mir das aber leisten zu können, gebe ich schon seit zwei Tagen nur 10 € pro Tag aus, und werde das auch die nächsten drei Tage tun. Ich bin jetzt sparsam, um mir in drei Tagen etwas leisten zu können. Und ich bin jetzt sparsam, um mir in drei Monaten das leisten zu können, was ich will, und in einem Jahr und in fünf Jahren und so weiter. Es ist die Einstellung die entscheidet.

Ich möchte, dass du eins verstehst. Hier geht es nicht um Geiz und Knausrigkeit. In meinem speziellen Fall ist es nunmal so, dass ich nicht mehr verdiene, so dass mein Budget eben bei 600 € liegt. Sobald mein Einkommen steigt, werde ich auch das Budget erhöhen. Es geht darum, das Geld, das man zur Verfügung hat für die richtigen Dinge zu verwenden.



31.12.2010 (2. Eintrag) - Ohne Ziele geht nichts

Wie ich gestern beschrieben habe, ist es zwar wichtig, systematisch vorzugehen, um mehr Geld zu bekommen, was aber nicht außer Acht gelassen werden darf, sind die konkreten Ziele, auf die man zusteuern möchte. Wenn du dich mit Zielsetzung schon beschäftigt hast, weißt du ja wie das funktioniert, wenn nicht, erkläre ich kurz die wichtigsten Dinge:

Ziele müssen konkret, terminierbar, realistisch und meßbar sein. Das heißt in Bezug auf Geld, musst du genau bestimmen, welche Summen du auf welchem Konto zu welchem Zeitpunkt haben möchtest.

Meine Ziele in Bezug auf Geld sind noch nicht ganz ausgereift, aber zum Teil sind sie schon vorhanden. Mein erstes Ziel ist es, am 01.03.2010 1.000 € auf dem Gönnerkonto zu haben, bzw. auch in Verbindung mit dem Budgetkonto, um mir etwas spezielles Leisten zu können. Vielleicht fragst du dich, wie ich da hin kommen kann, da ich ja "nur" 80 € pro Monat auf das Gönnerkonto lege. Das ist in meinem Job möglich, da ich Provision verdienen kann. Aber zu meinem Beruf werde ich ein ander Mal ausführlicher schreiben.
Mein nächstes Ziel ist es, am 01.06.2011 auf allen Konten zusammen 5.000 € zu haben. Damit ich das schaffe, muss ich neben meinem Sparen bei der Arbeit besser werden, wie erwähnt erhalte ich neben meinem Festgehalt noch Provision. Ich schlage mit meinen Zielen also zwei Fliegen mit einer Klappe, denn erstens habe ich dann das Geld und zweitens bin ich viel motivierter bei der Arbeit. Wenn du lediglich ein Festgehalt verdienst, und keine Zusatzeinnahmen hast, überlege doch, ob es Möglichkeiten gibt, mehr Geld zu verdienen. Entweder wenn du dich in deinem Job anstrengst und dadurch eine Gehaltserhöhung bekommst (die du vielleicht selbst einfordern solltest), oder nutze eine andere Möglichkeit: Schreib ein Buch, komponiere ein Lied, mach eine Homepage, bei der du durch Werbung Geld bekommen kannst. Wie du siehst gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Und denke daran, die Arbeit, die du jetzt machst, musst du später nicht mehr machen.

Weiter mit meinen Zielen. Das nächste Ziel ist, am 24.12.2015 ein passives Einkommen von 500 € monatlich zu verdienen. Und fünf Jahre später, am 24.12.2020 soll mein passives Einkommen bei 5.000 € im Monat liegen. Noch kurz zur Erläuterung: Passives Einkommen ist Geld, dass nicht durch die eigene Arbeit entsteht, sondern entweder durch Investitionen in beispielsweise Aktien oder Immobilien, oder durch ein eigenes Unternehmen, das auch ohne die eigene Anwesenheit Geld abwirft. In diese Kategorie fallen auch die oben genannten Verdienstmöglichkeiten wie Tantiemen von einem Song oder einem Buch. Und ist es nicht reizvoll, wenn du einen Punkt in deinem Leben erreichst, an dem dein passives Einkommen deine Ausgaben übersteigt? Wenn du nicht mehr zu arbeiten brauchst, sondern tun und lassen kannst, was du möchtest? Die Alternative sieht oft so aus, dass du dein ganzes Leben arbeitest, um dir ein bisschen was gönnen zu können, aber niemals wirklich reich sein wirst. Überlege dir jetzt gut, was du willst, schreibe es auf und halte dich daran.

Noch einmal in Zusammengefasst. Meine Ziele in Bezug auf Geld:

01.03.2011     Auf dem Gönnerkonto 1.000 € bzw. in Verbindung mit dem Budgetkonto

01.06.2011     Auf allen Konten zusammen ein Guthaben in Höhe von 5.000 €

24.12.2015     Ein passives Einkommen in Höhe von 500 € brutto pro Monat

24.12.2020     Ein passives Einkommen in Höhe von 5.000 € brutto pro Monat


Warum Ziele so wichtig sind? Weil sie dir zeigen, wohin der Weg führt. Sie motivieren dich, das zu erreichen, was du dir vorgenommen hast. Und sobald du ein Ziel erreichst, bist sowohl reicher als zuvor als auch glücklicher, da du stolz auf dich bist. Das ist es wohl wert, ein wenig zu sparen. Außerdem halten dich Ziele davon ab, von deinem Weg abzukommen. Sie hindern dich daran eine Ausnahme von deinen Regeln zu machen, und Geld auszugeben, das du nicht hast (und von einem anderen Konto nehmen willst).

Was du jetzt tun kannst: Überlege dir was du willst, schreibs auf, lies es dir jeden Morgen durch und halte dich daran. Schreibe außerdem alle deine Ausgaben auf, in erster Linie die für dein Budgetkonto, oder finde eine andere Möglichkeit die Übersicht zu behalten, wie du dein Budget für jeden Monat nicht überschreitest. Du kannst dir beispielsweise jeden Tag nur 20 € in den Geldbeutel tun und damit musst dann über den Tag kommen. Viel Erfolg.



30.12.2010 (1. Eintrag) - Die ersten Schritte

Was ich derzeit genau verdiene, kann ich leider nicht sagen. Aber darauf kommt es auch gar nicht an. Wichtig ist, wie ich mit dem Geld umgehe, dass mir zur Verfügung steht. Den ersten Schritt, den ich unternommen habe, um Kontrolle über meine Ausgaben zu erhalten, ist, dass ich alle meine Ausgaben notiere. Wobei, dass ist nicht wahr. Ich notiere nicht alle Ausgaben, sondern nur diejenigen, welche unter mein normales Budget fallen. Was das ist, dazu gibt es gleich mehr.
Wie ich das mache? Ich habe mir ein App für mein iPhone installiert, mit dem ich jedesmal und meistens auch direkt, nachdem das Geld meine Hände oder mein Konto verlassen hat, den genauen Betrag notiere. Das App macht nichts weiter, als die ganzen kleinen Beträge, die den ganzen Tag anfallen, zusammenzurechnen. Was ich damit sagen will: Auch wenn du kein iPhone oder keine Möglichkeit hast, ein App zu installieren, kannst du einfach ein kleines Heft oder einen kleinen Block mitnehmen, auf dem du die Ausgaben notierst.
Nun gut, das war der erste Schritt. Doch leider führte dieser nicht wirklich zum Erfolg. Ich schrieb zwar alle Ausgaben auf, aber mein Konto war am Monatsende trotzdem leer.
Was tat ich als nächstes? Ich hatte eine gute Unterhaltung mit Sascha, wie ich ja schon in der Einleitung erwähnte. Er machte mir vor allem eins deutlich: Man muss mit dem zielgerichteten Umgang mit Geld und dem Sparen jetzt (und mit jetzt spreche ich dich an, lieber Leser) beginnen. Ich dachte immer, ich werde anfangen richtig zu sparen, wenn ich mehr Geld verdiene. Aber weit geirrt. Denn wann ist es den genug? Und warum nicht jetzt schon die richtigen Verhaltensweisen angwöhnen, wenn es einem später nur schwerer fällt (sofern man überhaupt dazu kommt)?
Ich machte also folgendes: Neben meinen zwei sowieso schon existierenden Konten bei der DKB, eröffnete ich zwei neue Konten bei der Bank of Scotland (Tagesgeldkonten 2,2 % p. a.). Nun habe ich also vier Konten, die alle ihren Zweck erfüllen:


Konto 1: Budget - Konto           

Auf dieses Konto überweise ich am 25ten jeden Monats (da erhalte ich mein Gehalt) 600 €, die für den normalen Alltag sind.
Dazu zählen Dinge wie: Essen, Nahrung, Zigaretten, Ausgehen, Kino, Benzin, Sport, Bücher, etc.
Ich denke, es ist nachvollziehbar, was gemeint ist.


Konto 2: Back-up - Konto         

Auf dieses Konto überweise ich monatlich ein drittel des Geldes das ich spare. Das sind ca. 80 €. Es befinden sich schon 300 € darauf.
Dieses Geld nutze ich, um mich irgendwann selbständig zu machen. Es dient dazu, die ersten Monate über die Runden zu kommen, wenn ich in der Selbständigkeit noch nichts verdiene (wie genau diese Selbständigkeit aussehen soll, dazu später mehr.)
Ziel sind 5.000 €.        


Konto 3: Investitionskonto

Auch auf dieses Konto kommt ein drittel des Ersparten. Also auch ca. 80 € im Monat. Und auch hier sind bereits 300 € drauf.
Das Investitionskonto wird nur zum investieren verwendet. Dieses Geld verwende ich nur, um mehr Geld damit zu machen. Wo und wann ich damit beginne, dass weiß ich noch nicht. Was ich derzeit tue, ist mich zu informieren, wo und wie man Geld sinnvoll anlegen kann.


Konto 4: Gönnerkonto

Das Gönnerkonto wird wie die anderen beiden Konten monatlich mit ca. 80 € gefüllt und das Guthaben beträgt derzeit 300 €.
Das Geld von diesem Konto verwende ich, um mir größere Ausgaben zu leisten, wie Urlaub, Seminare, neuer Computer etc.


Ich denke, dass System ist leicht verständlich. Wichtig ist dabei eins. Jedes Konto darf auch nur für den von ihm vorgesehen Zweck verwendet werden. Einzige Außnahme ist nur das Budgetkonto, mit dem Geld kannst du natürlich machen was du willst. Nur solltest du eben darauf achten, dass du am Monatsende auch noch was zu Essen kaufen kannst. Der tolle Effekt dieses Kontensystems (wenn du dich auch daran hälst, sonst macht es keinen Sinn) ist, dass du eben alles nach deinen finaziellen Möglichkeiten planst. Wenn beispielsweise auf dem Gönnerkonto nur 200 € liegen, kannst du halt nicht in einen Urlaub fliegen, bei dem der Flug schon 300 € kostet. Der Vorteil des ganzen Systems ist aber, dass du dir in Zukunft dann umso schönere Urlaube leisten kannst.

Entscheidend ist, dass du dein Geld gut einteilst. Wie du selbst errechnen kannst, habe ich monatlich nach Abzug meiner Fixkosten ca. 850 € zur Verfügung. 250 € davon gehen auf meine drei Sparkonten (Konten 2, 3 und 4). Wie gesagt genaue Zahlen kann ich nicht nennen, sonst gibt es Ärger mit meinem Chef, aber es sind mehr als 15 % meines monatlichen Netto-Gehalts. Ich empfehle mindestens 10 % des Gehalts zu sparen!

Nun gut. Noch eine kleine Motivation, die mir Sascha mit auf den Weg gegeben hat: Überlege dir mal, wie viel Geld du schon hättest sparen können, wenn du schon vor einem Jahr mit diesem System angefangen hättest...
Und wenn es nur 10 % gewesen wären. Jeden Monat. Das sind 12 x 10 %. Also 120 % deines Monatsgehalts. Erkennst du, wie du durch einen kleinen Verzicht viel erreichen kannst? Das ist das tolle am Geld, wenn du es ausgibst, hast du nichts mehr, aber wenn du nur ein wenig regelmäßig verwendest, um mehr draus zu machen, kannst du an einen Punkt kommen, an dem du nicht mehr arbeiten brauchst. Das nennt sich dann passives Einkommen. Aber dazu werde ich ein anderes Mal mehr erzählen.




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